Safran hat uns gefunden
Wer hätte gedacht, dass eine kleine Herbstblüte unser Leben so bereichern würde? Safran hat uns gefunden – und lässt uns seitdem nicht mehr los. Was mit der Freude an einem anmutigen Krokus begann, wurde zu einer gemeinsamen Leidenschaft.
Je näher wir diese Pflanze kennenlernen, desto mehr entdecken wir: Geschichten, Begegnungen und immer neue Fragen. Safran führt uns durch Zeiten und Landschaften – und verbindet uns mit Menschen, die unsere Begeisterung teilen.
Ein roter Faden, der verbindet
Dieser rote Faden reicht von Altenburg bis nach Agadir, ins schweizerische Mund, ins italienische Navelli und nach Vermont. Im Austausch mit anderen erfahren wir, wie vielfältig die Traditionen rund um Safran sind. Dabei wächst unser Wunsch, seine Geschichte im Altenburger Land weiterzuschreiben.
Ein Stück Frühling im Herbst
Besonders nah ist uns der Safran im Oktober. Wenn sich die Blüten öffnen, bringen ihr Duft und ihre leuchtenden Farben für einen Moment den Frühling zurück. Später erinnern uns sein Aroma und sein Geschmack daran, wie viel in dieser kleinen Pflanze steckt.
Der Anbau hält Überraschungen bereit und fordert uns immer wieder heraus. Wir beobachten, probieren aus und lernen dazu. Genau das macht für uns den Reiz aus: mit offenen Augen zu entdecken, was hier wachsen kann – und diese Freude mit anderen zu teilen.

Andrea Wagner und Frank Spieth